Nach dem Unentschieden gegen Wartenberg war die Marschrichtung für die Handballerinnen des TV Altötting klar: Gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer SG Ampertal sollte unbedingt ein Sieg her.
Dabei musste Trainerin Kerstin Hofer auf einige wichtige Leistungsträgerinnen verzichten, die aus verschiedenen Gründen fehlten. Unter anderem fiel Ines Hager aus, die sich im letzten Spiel verletzt hatte und nun länger ausfällt. Zudem standen auch Elena Langlechner, Verena Maier und Anna-Maria Huber aus gesundheitlichen und privaten Gründen nicht zur Verfügung.
Von Anfang an fanden die Altöttingerinnen nur schleppend in die Partie. Auch wenn Laura Halmsteiner mit einem verwandelten Siebenmeter in der 3. Spielminute den ersten Treffer der Partie zum 0:1 markierte, waren die Anfangsminuten auf beiden Seiten von Fehlwürfen geprägt. Während das Angriffsspiel der Altöttingerinnen eher statisch ablief, bekamen die Gäste auch in der Abwehr kaum Zugriff, was dazu führte, dass die SG Ampertal das Spiel drehte und der TVA in Rückstand geriet. Die Gastgeberinnen nutzten die Lücken konsequent aus und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Altötting versuchte durch Tore von Emilia Floroni zum 5:4 und Mira Huber zum 9:5 dranzubleiben. Nach einem zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstand nach 20 Minuten kämpften sich die Gäste über Tore von Laura Halmsteiner aus dem Rückraum und von Emilia Floroni von außen zurück. Mit einem 14:12-Rückstand – nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Laura Halmsteiner pünktlich zur Halbzeitsirene – ging es für die Gäste in die Kabine.
Der Plan für die zweite Halbzeit war klar: eine konsequentere Abwehr und die herausgearbeiteten Chancen besser nutzen. Doch der Plan ging zunächst nicht auf. Um neuen Schwung in die Offensivaktionen zu bringen, stellte Trainerin Kerstin Hofer im Angriffsspiel zwischenzeitlich auf eine Variante mit zwei Kreisspielerinnen um. Zwar sorgte diese taktische Maßnahme für frischen Wind und neue Anspielstationen, doch es reichte nicht aus, um die Partie zu drehen.
Zwischendurch verkürzten Spielerinnen wie Lisa Hofer (18:14 in der 38.), Samira Hackl (19:15 in der 44.), Lisa Schreiner (21:17 in der 51.), Emilia Floroni (24:19 in der 55.) und Laura Halmsteiner per Siebenmeter (20:16 in der 46., 25:20 in der 56.) immer wieder für den TVA. Der Schlusspunkt zum 26:21-Endstand gelang Lisa Schreiner in der Schlussminute (59:58). Der TVA musste sich somit geschlagen geben und Ampertal an der Tabellenspitze ziehen lassen.
Nach dem Spiel am Montagabend gegen den Vfl Waldkraiburg in heimischer Halle stehen erstmal zwei spielfreie Wochenende an, ehe die Mannschaft von Hofer am Samstag, den 14.11. um 17:00 Uhr bei der SG Moosburg zu Gast ist.
Es spielten für den TVA:
Laura Halmsteiner (9 Tore / davon 5 Siebenmeter), Emilia Floroni (4), Lisa Hofer (3/1), Lisa Schreiner (2), Lea Zimmermann, Mira Huber, Samira Hackl (jeweils 1), Barbara Schmitt, Stefanie Schröder, Eva Herrmann, Melanie Cleß







