Es ist der dritte Sieg in Folge: Altöttings Handballer sind weiterhin auf Erfolgskurs, und konnten sich nun auch im Rückspiel gegen den Oberliga-Absteiger SC Eching mit 28:25 (12:14) behaupten.

Spielertrainer Michael Oberauer legte in der taktischen Vorbesprechung ein besonderes Augenmerk auf das etablierte Tempospiel der Tabellennachbarn, das ein dauerhaft umso zügigeres Rückzugsverhalten in die Defensive verlangt. Die Wallfahrtsstädter legten über die Halbspieler Johannes Resch und Oberauer in der Anfangsphase vor, ehe auch die Gäste aus dem Rückraum und von der Siebenmeterlinie zum erneuten Ausgleich trafen (3:3/8.).

In den nächsten Minuten leisteten sich die Hausherren offensiv über viele Positionen verteilt zunehmend Fehlwürfe trotz gut herausgespielter Torchancen, wobei dem TVA mehrfach auch das Aluminium zum Verhängnis wurde. Zwar konnte man per Doppelpack von Topscorer Resch und nach Konter über Rechtsaußen Johannes Karl die Führung bis zum 7:6 (16.) verteidigen, doch dann stockte es zudem in der Altöttinger Deckung. Einerseits kassierte man den ein oder anderen Konter der Gäste, andererseits ging man Echings Halbspieler regelmäßig zu spät und halbherzig an, wodurch diese beim Durchbruch durch die Abwehr leichtes Spiel hatten. Dies resultierte in einem 5:0-Lauf für den SC, ehe Oberauer zur ersten Auszeit griff (7:11/21.).

In der Folge verkürzte das Rückraum-Trio Resch, Christoph Baaken und Felix Zepf erneut auf 10:12 (27.), was jedoch nicht von langer Dauer war: Eching stellte nach Zeitstrafe gegen Felix Halmsteiner in Überzahl binnen zwei Minuten erneut auf plus vier (10:14/29.). Die Wallfahrtsstädter ließen vor der Pause dennoch nicht locker, und erarbeiteten sich über Linksaußen Tobias Huber (Garching) sowie Mitte Simon Antwerpen zur Pause einen machbaren Zwischenstand von 12:14.

Nach Beratung in der Kabine legten die Hausherren einen Traumstart in den zweiten Durchgang hin: Baaken, Zepf und Linksaußen Patrick Malz sorgten mit ihren Treffern für den erneuten Führungswechsel und komplettierten den 5:0-Lauf des TVA, während die Defensive um Kreisläufer Simon Karl nun souverän die Lücken schloss (15:14/35.). Nach zwei weiteren gut herausgespielten Rückraum-Toren von Baaken und Oberauer forcierte man in der 38. Minute beim Stand von 17:15 früh das letzte Timeout des SC.

Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers hatten die Hausherren nun Blut geleckt. Neben den Außenspielern Malz und Karl verwandelte auch Resch erneut, nachdem er von TVA-Keeper Manuel Stadler punktgenau per Gegenstoß bedient wurde (21:17/43.). Knapp zehn Minuten lang verteidigten die Wallfahrtsstädter diesen Vorsprung erfolgreich, ehe Eching nochmal zum Gegenangriff ansetzte, und den Anschluss schließlich wiederherstellte (24:23/55.). Die Mannschaft um Spielertrainer Oberauer blieb in der Schlussphase allerdings clever und behielt die Nerven. Ein gut aufgelegter Baaken erhöhte erneut auf plus zwei, ehe Routinier Antwerpen nach der letzten TVA-Auszeit per Doppelpack den Sack zumachte – Endstand 28:25.

„Trotz unserer zwischenzeitlich etwas schwächeren Phasen und einem Rückstand von vier Toren haben wir gegen Eching die nötige Willensstärke bewiesen. Insbesondere in den ersten Minuten der zweiten Hälfte haben wir mit nur einem Gegentor in sieben Minuten das Momentum an uns gerissen, und dem SC im Anschluss unser Spiel erfolgreich aufgedrückt“, so das Resümee von Top-Torschütze Johannes Resch.

Nach dem Heimerfolg gegen den Tabellennachbarn Eching ist den Wallfahrtsstädtern mit 20:16 Punkten der sechste Platz in der Zwölferliga schon sicher, wobei mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien sogar noch Rang Vier in Reichweite ist. Am kommenden Samstag geht es für den TVA im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 dann gegen den Meisterschaftskandidaten ASV Dachau, der im engen Aufstiegsrennen wohl alles reinwerfen wird. Anwurf ist um 18:30 Uhr in der Altöttinger Dreifachsporthalle.

Die Tore gegen Eching erzielten: Johannes Resch (10/davon 3 Siebenmeter), Christoph Baaken (5), Simon Antwerpen, Patrick Malz (je 3), Felix Zepf, Johannes Karl, Michael Oberauer (je 2), Tobias Huber (Garching/1).

 

 

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