Kommenden Samstag, den 05.04. um 16:30 Uhr empfangen die Handballerinnen des TVA den direkten Konkurrenten SC Freising zum letzten Spiel der Bezirksoberliga Altbayern 2024/25. Die Altöttingerinnen haben dabei die Meisterschaft in eigener Hand, der direkt Vergleich gegen die punktgleiche TG Landshut geht nämlich an die Wallfahrtsstädterinnen.
Zuvor galt es für die Truppe von Trainerin Gudrun Zimmerer aber die Pflichtaufgabe im Klassiker gegen die SSG Metten zu erfüllen.
Anders als der TVA befindet sich die SSG mit 15:15 Punkten auf Platz sechs der Tabelle und damit mitten im Kampf gegen den Abstieg.
Der TVA, der mit voller Bank nach Metten gereist war, machte dennoch bereits zu Spielbeginn klar, wer der Favorit in der Partie war und ging bis zur 11. Spielminute bereits mit 6:2 in Führung. Neben Rückraumspielerin Sarah Greilinger, die die Lücken, die Eva Taubeneder für sie riss, gut zu nutzen wusste, stach aber besonders Torhüterin Verena Maier hervor. Maier wurde im Verlauf zum absoluten Faktor für den Erfolg und schien ihr Tor zwischenzeitlich regelrecht zu vernageln.
Bis zur Halbzeit hielten die Altöttingerinnen den Abstand und ging beim Stand von 11:6 in die Pause.
In der Kabine forderte Zimmerer von ihrem Team trotz der Führung noch klarere Aktionen und Torabschlüsse.
Zurück auf dem Spielfeld hatten die Damen aus Altötting aber zunächst Startschwierigkeiten. Erst nach knapp 10 Minuten gelang ein 4:0-Lauf und in der Konsequenz die 19:10 Führung.
Abschließend passte die SSG ihre Abwehr an, nahm die federführende Taubeneder in die Manndeckung und kam so noch einmal auf vier Tore heran.
Den Sieg und die Punkte ließen sich die Altöttingerinnen allerdings nicht mehr nehmen und siegten schlussendlich mit 20:16.
Damit kann der TVA nun kommenden Samstag den Meisterschafts-Sack zu machen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen den SC Freising.
Es spielten für Altötting:
Sarah Greilinger (6 Tore), Eva Taubeneder (6/davon 3 Siebenmeter), Kristina Roitzsch, Stephanie Spinner (je 2), , Pia Zimmermann, Stefanie Koller, Jana Biedersberger, Elena Langlechner (je 1), Emilia Floroni, Anna-Maria Niedermaier, Barbara Schmitt, Verena Maier, Juliane Grimme