Effizienz-Defizit kostet Punkte: TV Altötting unterliegt in Wartenberg

Nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen den SV Palzing am vergangenen Wochenende mussten die Damen des TV Altötting am Sonntagnachmittag den nächsten Dämpfer hinnehmen. In der Bezirksoberliga-Begegnung beim TSV Wartenberg unterlag das Team von Trainerin Kerstin Hofer mit 23:28 (12:16). Dabei konnte Hofer personell fast aus dem Vollen schöpfen, da Leistungsträgerin Ines Hager in den Kader zurückkehrte. 

Die prekäre Situation auf der Torhüterposition hält jedoch an: Da das Gespann Maier/Grimme weiterhin verletzungsbedingt passen musste, kehrte Melanie Cleß zwischen die Pfosten zurück und avancierte dort zum Rückhalt. Mit einer klasse Leistung und starken Paraden hielt sie ihre Mannschaft über weite Strecken im Spiel und verhinderte gegen die kaltschnäuzigen Gastgeberinnen eine deutlichere Niederlage.

Hager und Cleß halten Altötting im Rennen

Die Partie in der Strogen-Halle begann intensiv. Wartenberg erwischte den besseren Start, doch Altötting hielt mit Treffern von Ines Hager und Lisa Hofer entschlossen dagegen. Zwar zog der TSV zunächst auf 5:2 davon, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Verena Starflinger verkürzte auf 5:3, und nach einem verwandelten Siebenmeter durch Hager zum 6:4 blieb die Mannschaft durch den Treffer von Anna-Maria Niedermaier zum 7:5 in Schlagdistanz.

Trotz einer Auszeit durch Hofer in der 17. Minute gelang es jedoch nicht, den Spielfluss des TSV nachhaltig zu brechen. Zwar stemmten sich Elena Langlechner mit Treffern zum 13:9 und 14:10 sowie Hager mit dem Anschluss zum 15:12 gegen den Rückstand, dennoch ging Wartenberg mit einer verdienten Vier-Tore-Führung in die Kabine.

Mangelnde Konsequenz bricht das Genick

Die Marschroute für den zweiten Durchgang war klar: Die Fehlerquote minimieren und die Chancen konsequenter nutzen. Doch genau hier lag das Problem. Während die Quote vom Punkt mit sechs Treffern bei sieben Versuchen nahezu makellos blieb, fehlte aus dem Feld heraus die letzte Entschlossenheit. Die mangelnde Konsequenz im Abschluss verhinderte, dass die Wallfahrtsstädterinnen das Spiel trotz der starken Paraden von Cleß noch einmal drehen konnten.

Zwar keimte kurzzeitig Hoffnung auf, als Hager zum 16:13 und 18:14 traf, doch Wartenberg agierte in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Über ein 23:16 baute die Heimmannschaft den Vorsprung kontinuierlich aus. Ein vorentscheidender Lauf auf 26:17 sorgte schließlich für die Entscheidung.

Charaktertest in der Schlussphase

Trotz des deutlichen Rückstands bewies der TVA bis zum Ende Charakter. In der Schlussphase starteten die Damen eine späte Aufholjagd: Ines Hager leitete mit einem Siebenmeter zum 26:18 eine starke Serie ein. Elena Langlechner (27:19), erneut Hager (27:20), Stefanie Schröder (28:21), Lisa Hofer (28:22) und Lisa Schreiner (28:23) betrieben in den Schlussminuten noch verdiente Ergebniskosmetik.

Am Ende stand eine Niederlage zu Buche, die primär der Chancenverwertung geschuldet war. Dennoch machen die Rückkehr der Torjägerin und die starke Moral der gesamten Truppe Mut für die anstehende Aufgabe am kommenden Samstag gegen die Eintracht Dachau-Karlsfeld. Anwurf ist um 18:00 Uhr vor heimischer Kulisse.

 

Es spielten für den TVA:

Ines Hager (12 Tore / davon 6 Siebenmeter), Elena Langlechner (4/1), Lisa Hofer, Lisa Schreiner (jeweils 2), Verena Starflinger,  Anna-Maria Niedermaier, Stefanie Schröder (jeweils 1), Lea Zimmermann, Franziska Langlechner, Melanie Cleß

 

 

 

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